Voller Einsatz für die Tiere / Anzeige vom 15.03.2019

SAWA – Santorini Animal Welfare Association

SAWA – Santorini Animal Welfare Association

ist eine Nichtregierungsorganisation,die 1992 von aktiven und engagierten Tierliebhabern der Insel Santorini / Griechenland,gegründet wurde.

SAWA soll die Tiere der Insel schützen – von Streunenden Hunden und Katzen bis hin zu verlassenen Eseln und Maultieren.

In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Thira und dem Örtlichen Tierarzt versichert SAWA, dass alle streunenden Tiere kastriert, geimpft und im Falle einer Verletzung, Krankheit oder Vergiftung, behandelt und möglichst in Griechenland oder im Ausland wieder heimisch gemacht werden.

Darüber hinaus überwacht SAWA die Umsetzung des ‚Code of Practice / Verhaltenskodex-Tierschutz‘ für alle Esel und Maultiere, die in der Bucht tätig sind und bemüht sich ständig um die Eindämmung ihrer Gesundheits-und Arbeitsbedingungen.

In SAWA gibt es derzeit rund 120 Hunde, 23 Esel/Maultiere/Pferde und 2 Schweine.

Auf Achse für die Fellnasen auf Santorini „Wir bleiben am Ball!“

21. Juni 2018 |

Auf Achse für die Fellnasen für Santorini
Auf Achse für die Fellnasen für Santorini FOTO: Kaiser

Kamp-Lintfort. Berührt von dem Schicksal der Tiere vor Ort und dem großen Engagement der einheimischen Tierheimleiterin, entstand vor einem Jahr bei Angelika Kaiser und Mike Peun, der Wunsch, den Tieren auf der Ferieninsel Santorini helfen zu wollen. Von Anja König

Aus diesem Wunsch heraus hat sich eine unglaubliche Hilfsaktion entwickelt: Das Kamp-Lintorter Ehepaar sammelte Geld- und Sachspenden und fand zahlreiche Unterstützer (Stadt-Panorama berichtete). Am 2. Juni ging es dann mit einem 40-Tonner – voll beladen mit Futterspenden und Hilfsmaterial, darunter auch ein Eselstall, ein Esel-Lift und ein Röntgengerät – Richtung Griechenland, um die Spenden persönlich vor Ort abzuliefern. Rund 3.000 Kilometer legte das Paar zurück. „Mein Mann ist ein erfahrener Fahrer und hat die Route entsprechend mit Puffer geplant. Und den Puffer haben wir auch gebraucht“, berichtet Angelika. In Österreich bemerkten die beiden nämlich, dass Angelika ihren Pass vergessen hatte. „Allerspätestens beim Einchecken auf der Fähre hätte das für Probleme gesorgt“, erklärt Mike. Der Pass musste also schleunigst her, um rechtzeitig weiterreisen zu können um die Fähre in Piräus pünktlich zu erreichen. Dank nächtlicher Hilfe von Angelikas Schwestern und einem DHL-Service, wurde der Pass dann per Flieger nach Wien gebracht. „Ich hab noch nie ein Dokument bei meinen Reisen vergessen“, so Angelika. „Da hat sich wohl doch die Anspannung bemerkbar gemacht.“ Bis auf einen größeren Stau vor der griechischen Grenze ging es dann aber problemlos weiter, so dass die Fähre eine halbe Stunde vor Abfahrt gerade noch pünktlich erreicht wurde. Nach der Seereise kamen die beiden dann in der Nacht zum 8. Juni endlich im Hafen von Santorini an.
Am nächsten Morgen musste die Ladung in kleinere örtliche LKW umgeladen werden, da die sandigen, engen Straßen, die hoch zum Tierheim führen, nicht von einem 40-Tonner befahrbar sind. Dank tatkräftiger Hilfe von Dave, dem kanadischen Ehemann von Tierheimleiterin Christina, und dessen Freunden wurde aber auch diese Herausforderung gemeistert. „Das war super! Trotz sengender Hitze bei 36 Grad hat keiner gemeckert, alle waren gut drauf und es lief wie geschmiert. Das hat richtig Spaß gemacht“, freut sich Mike. „Ich glaube allen war vorher gar nicht bewusst, wie viel in solch einem 40-Tonner passt“, lacht Angelika. „Christina war absolut überrascht, als sie die Menge an Hilfsgütern für ihre Schützlinge sah.“
Lange blieb den Kamp-Lintfortern nicht, um Zeit mit den Vierbeinern und deren Betreuern zu verbringen. In der Nacht zum 12. Juni musste die lange Heimreise angetreten werden. „Wir wollen unser Arrangement in Sachen Hilfe beim Tierheimaufbau auf Santorini aber keinesfalls beenden. Denn es gibt noch eine Menge zu tun“, so Mike. So soll u.a. noch ein Katzenhaus entstehen und es wird dringend Wind- und Sonnenschutz benötigt. Für die Anschaffung ist das Tierheim auf Geldspenden angewiesen. In Absprache mit dem Tierschutzverein will man nun über das weitere Vorgehen beraten. „Wir wollen auf jeden Fall am Ball bleiben“, ist sich Angelika sicher. „Wir haben aus der ganzen Aktion auch für uns so viel Positives ziehen können. Die Hilfsbereitschaft der Menschen und das positive Feedback erfüllt uns mit Dankbarkeit und Zufriedenheit.“ Im Oktober wollen die Kamp-Lintforter wieder nach Santorini reisen, diesmal mit dem Flieger. Bei ihrem 10-tägigen Aufenthalt dort wollen sie u.a. beim Aufbau des Eselstalls helfen.
Das Ehepaar hat eine eigene facebook-Seite erstellt. Hier ist die ganze Aktion und auch die Tour dokumentiert. Gespendet werden kann über: Tierschutzverein Santorini e.V., Volksbank Alzey-Worms, BIC: GENODE61AZY, IBAN: DE76 5509 1200 0083 6794 09, Stichwort: Tierheimaufbau Geli+Mike.
Weitere Infos unter www.tierschutzverein-santorini.de, www.sawasantorini.org und über facebook unter „Auf Achse für die Fellnasen von Santorini“.

Quelle: Stadtpanorama

Auf Achse für die Fellnasen

4. Juni 2018 |

Auf Achse für die Fellnasen

Kamp-Lintfort. Am vergangenen Samstag war es soweit. Mit Unterstützung fleißiger Helferinnen und Helfer beluden Angelika Kaiser und Mike Peun einen 40-Tonner mit Hilfsmaterial für Tiere auf Santorini. Von Anja König

Die Idee, einen Hilfstransport zu realisieren, kam den Kamp-Lintfortern vor einem Jahr während eines Urlaubs auf der der griechische Ferieninsel, als sie mit dem Tierleid dort konfrontiert wurden (Stadt-Panorama berichtete). Seit dem wurden zahlreiche Sach- und Geldspenden gesammelt. Lastwagen und Treibstoff stellte der Arbeitgeber von Mike Peun, das Venloer Transportunternehmen Kempen. Wenn alles klappt wie geplant, wird das Ehepaar am Freitag, 8. Juni, auf Santorini ankommen und wird die Spenden dort an das Tierheim, das von Christina Kaloudi betrieben wird, übergeben.

Wer mehr erfahren möchte, kann die facebook-Seite „AUF ACHSE für die Fellnasen auf Santorini“ besuchen. Hier wird die ganze Aktion mit vielen Bildern und Infos dokumentiert.

FOTO: Kaiser

Quelle: Stadtpanorama